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© Susanne Güttler - Fotolia.com02Schritt für Schritt zum Traumhaus – Das Haus sanieren

Wer sich eine alte Immobilie kauft, muss sich meist auch mit dem Thema Haus sanieren auseinandersetzen. Da professionelle Handwerker mit einem immensen Kostenaufwand verbunden sind, entscheiden sich immer mehr Menschen, die Haussanierung in Eigenregie durchzuführen. Wer sich für diesen Arbeitsaufwand entscheidet, sollte von Beginn an alle Schritte planen, denn bei allen Baumaßnahmen muss meist mit bösen Überraschungen gerechnet werden.

 

 

Einen ersten Überblick verschaffen

Bevor man mit dem eigentlichen Haus sanieren beginnen kann, sollte man sich einen konkreten Überblick über die anfallenden Arbeiten verschaffen. Hierbei gilt es zu bedenken, dass sich die Sanierungsarbeiten meist nicht nur auf die eigentlichen Räumlichkeiten, sondern auch auf den Außenbereich beziehen. Hierbei kann es sich sowohl um die Fassade, Außendämmung als auch um die Fenster und das Dach handeln. Gerade diese Maßnahmen sind häufig mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, bilden jedoch auch die Basis einer jeden Immobilie. Nur wenn ein Haus auch funktionstüchtig ist, kann mit dem Innenausbau begonnen werden.

 

Die Fenster

Nicht selten ist das Haus sanieren auch mit neuen Fenstern verbunden. Diese sind je nach Produkt mittlerweile recht günstig und können auch mit wenig handwerklichem Geschick selbst eingebaut werden. Bevor man sich jedoch in den Baumarkt zum Fensterkauf begibt, sollten alle Fenster genau gemessen werden. Zudem sollte man sich überlegen, ob die eigentliche Struktur so beibehalten werden soll. Wenn dies der Fall ist, kann man sich mit dem Kauf der neuen Fenster, die man für die Haussanierung benötigt, auseinandersetzen. Dabei ist darauf zu achten, dass man sich für eine Doppelverglasung entscheidet, da diese in Hinblick auf den Energieverlust wesentlich vorteilhaftere Ergebnisse erbringen kann.

Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, kann man mit der Innengestaltung beginnen. Malerarbeiten sind auszuführen, Bodenbeläge wie Fliesen, Laminat oder auch Teppich zu verlegen, Lampen zu installieren, Gardinenstangen und Scheuerleisten anzubauen und vieles mehr.

 

 

Das Dach

Bevor man mit dem Sanieren im Innenbereich beginnen kann, sollte man sich auf das Dach konzentrieren. Hierbei heißt es zu überprüfen, ob dieses noch funktionstüchtig ist. Gerade bei alten Dächern müssen meist Erneuerungsarbeiten durchgeführt werden. Grundsätzlich muss man hierbei abschätzen, ob sich Ausbesserungsarbeiten noch lohnen. Beim Haus sanieren müssen alle undichten Stellen beseitigt werden. Ist ein Dach undicht, dringt Feuchtigkeit ins Haus und genau diese kann schließlich zu erheblichen Schäden an der Immobilie führen und begünstigt Wärmeverlust und Schimmelbildung.

Wenn man einen späteren Dachausbau ins Auge fast, sollte man bei der Sanierung des Daches im Idealfall gleich die Dachfenster einbauen und das Dach dämmen. Die Dämmung wird meist zwischen den Sparren eingebaut, sind diese nicht stark genug, kann zusätzlich auf oder unter den Sparren gedämmt werden. Steinwolle dürfte hier der wohl am häufigsten eingesetzte Dämmstoff sein.

 

Keller und Fassade

Ist ein Haus unterkellert, muss auch auf diesen Aspekt wertgelegt werden. Beim Haus sanieren muss kontrolliert werden, ob der Keller trocken ist oder ob in diesen Feuchtigkeit eindringt. Ist letzteres der Fall, muss geprüft werden, wo die Schwachstelle zu finden ist. Kann diese gefunden werden, muss sie entsprechend beseitigt werden. So gefährlich wie eine undichte Stelle des Daches ist, so gefährlich ist auch ein feuchter Keller.

Straßenstaub, Umwelteinflüsse oder einfach nur der Zahn der Zeit nagen früher oder später am Fugennetz einer Fassade. Ein Großteil dieser Verblendfassaden besteht aus ca. 20% Fugenmaterial, der eigentlichen Schwachstelle eines jeden Mauerwerkes. Fugen gelten als Mangelhaft, wenn diese rissig, löchrig oder von Moos befallen sind. Die Lösung ist eine Modernisierung durch ein kompetentes Fugunternehmen.

Durch eine professionelle staubfreie Fugenentfernung lassen sich Staubablagerungen (Feinstaub im Garten, Dach und in der Wohnung) vermeiden. Es werden dazu Absauganlagen verwendet, die für 80% Staubfreiheit bei der Fugenentfernung sorgen.

 

Das Entkernen

Hat man die grundlegende Außenbereiche an einer Immobilie überprüft, kann man im Grunde mit der Sanierung beginnen. Allerdings steht am Anfang aller Arbeiten das Entkernen. Alle Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, müssen aus dem Haus entfernt werden. Leere Räume bilden beim Haus sanieren eine besonders wichtige Basis und sollten so auch nicht als eine Nische angesehen werden. Erst im Anschluss kann man beim  Haus sanieren mit den neuen Wasser- und Elektroleitungen, sowie den zahlreichen anfallenden Renovierungsarbeiten beginnen.

 

 

Grundsätzlich heißt es beim Haus sanieren einen kühlen Kopf zu bewahren, denn nur selten laufen alle Arbeiten nach Plan.